Landesregierung Brandenburg

Historische Fassung Verordnung zur Bestimmung der Gebiete mit Mietpreisbegrenzung (Mietpreisbegrenzungsverordnung - MietbegrenzV)

Historische Fassung

Auf Grund des § 556d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S. 738), der durch Artikel 1 Nummer 3 des Gesetzes vom 21. April 2015 (BGBl. I S. 610) eingefügt worden ist, verordnet die Landesregierung:

§ 1
Gebiete

Gemeinden im Sinne des § 556d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist und in denen die Miete zu Beginn des Mietverhältnisses die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches) höchstens um 10 Prozent übersteigen darf, sind:

Gemeinde
Kreisfreie StadtPotsdam
In den Landkreisen
BarnimAhrensfelde
Bernau bei Berlin
Panketal
Werneuchen
Dahme-SpreewaldEichwalde
Königs Wusterhausen
Schönefeld
Schulzendorf
Wildau
Zeuthen
HavellandDallgow-Döberitz
Falkensee
Märkisch-OderlandHoppegarten
Neuenhagen bei Berlin
Petershagen/Eggersdorf
OberhavelBirkenwerder
Glienicke/Nordbahn
Hennigsdorf
Hohen Neuendorf
Mühlenbecker Land
Oranienburg
Velten
Oder-SpreeErkner
Schöneiche bei Berlin
Potsdam-MittelmarkKleinmachnow
Nuthetal
Teltow
Teltow-FlämingBlankenfelde-Mahlow
Großbeeren
Rangsdorf.

§ 2
Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2016 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft. Gleichzeitig tritt die Mietpreisbegrenzungsverordnung vom 8. Dezember 2015 (GVBl. II Nr. 65) außer Kraft.

Potsdam, den 28. März 2019

Die Landesregierung
des Landes Brandenburg

Der Ministerpräsident

Dr. Dietmar Woidke


Die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung

Kathrin Schneider

Änderungshistorie
Änderung und geänderte Gesamtfassung Fundstelle der Änderung
(mit Ablauf des Tages) außer Kraft getreten durch Zeitablauf durch Verordnung vom 28. März 2019 GVBl.II/19, [Nr. 25]
Ursprüngliche Fassung vom 28. März 2019 GVBl.II/19, [Nr. 25]

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